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Ich habe euch auf Instagram ja schon verraten, dass ich seit einiger Zeit die App NaturalCycles teste.

Seit ich vor drei Jahren von einem Tag auf den anderen die Pille nach fast zehn Jahren absetzte, hat sich meine Einstellung zu vielen Dingen schlagartig geändert. In diesem Beitrag und dem Update könnt ihr schon mal alles dazu nachlesen. Heute, Jahre später bereue ich die Entscheidung noch immer keine Sekunde und ich würde auch niemandem aus unterschiedlichsten Gründen raten die Pille jemals zu nehmen.

Ich habe einfach nie darüber nachgedacht, welchen Einfluss die Hormone auf meinen Körper haben und blind etwas geschluckt, was sowieso „jeder“ macht. Ich fühle mich freier, wohler und stabiler als jemals zuvor und habe den Hormonen abgeschworen. Ich weiß, viele von euch haben Angst vor den Auswirkungen des Absetzens wie dem Haarausfall, Regelschmerzen und der schlechten Haut. Ich will diese Dinge nicht runterspielen, denn sie sind tatsächlich sehr belastend und nicht einfach. Meine Geschichte dazu kennt ihr aus diversen Beiträgen und trotzdem habe ich die Entscheidung nie bereut. Vielleicht liegt es genau an der Stärke in mir die ich nach dem Absetzen der Pille erfahren habe, aber nichts konnte mich zurück zu den Hormonen treiben und ich wusste, dass diese schlussendlich Schuld waren an den Auswirkungen. Wieso zurück zu etwas, was der Auslöser für schlechte Dinge ist? Haarausfall, Regelschmerzen und schlechte Haut kann man in den Griff bekommen. Es braucht Zeit und man muss verstehen, dass diese Symptome von innen kommen und der Körper nach den Jahren an Hormonbomben Zeit braucht, wieder selber mit diesen Dingen fertig zu werden.

Seit einem Jahr trage ich nun die Gynefix Kupferkette in mir. Klingt so komisch wie es auch ist. Irgendwie schon komisch ein Kupferteil in sich zu tragen und ich möchte nicht sagen, dass ich es wirklich gar nicht merke. Gott sei Dank hat das sehr schmerzhafte Einsetzen gut geklappt und sie hat sich genau wie es sein sollte eingenistet. Mein Körper hat allerdings etwas gebraucht sich daran zu gewöhnen und manchmal bin ich mir nicht sicher ob er das überhaupt schon hat. Da ich allerdings hormonfrei verhüten wollte und unter keinen Umständen in den nächsten Jahren Mutter werden wollte, war dies die einzige Option. Ich bereue nicht, dass ich es gemacht habe, aber nochmal würde ich den Schritt vermutlich nicht mehr gehen. Alleine der Gedanke, dass sie in vier Jahren wieder entfernt werden muss macht mir schon Angst.

NaturalCycles ist danach eventuell die Lösung. Es informiert Dich darüber, wann Du schwanger werden kannst und wann nicht, hilft Dir, Schwangerschaften zu verhindern oder unterstützt dich effektiv bei Deiner Familienplanung. Da ich im Moment sowieso geschützt bin, hatte die Testphase von NaturalCycles vorrangig einen anderen Grund. Ich möchte endlich wissen, wann mein Körper was macht und warum. Kennt ihr das, ihr habt einen bestimmtes Gefühlsausbruch oder körperliche Veränderungen und meint „bestimmt die Hormone“ oder wisst vielleicht gar nicht woher diese kommen. Oft hat es was mit unserem Zyklus zu tun. Ich zum Beispiel habe manchmal plötzlich schlechtere Haut als vorher und Tage an denen mit total schwindlig ist. In der App habe  ich also alle diese Faktoren eingetragen um festzustellen ob es ein Muster gibt. Nun weiß ich zum Beispiel also, kurz bevor ich meine Tage bekomme habe ich schlechte Haut, eine Woche vorher das erste Ziehen im Bauch und bei dem Eisprung etwas Schwindel. Ich teste die App nun auch erst ein paar Wochen und möchte das Ganze noch beobachten um wirklich für die Zukunft auch zu wissen was sich wann in meinem Körper abspielt.

Das Ganze funktioniert auch noch ziemlich simpel:

Aufwachen und 30 Sekunden lang deine Temperatur messen bevor ihr in den Tag startet. Dazu legt ihr das Thermometer einfach unter eure Zunge und atmet durch die Nase.

Ovulationstest: dieser wird dir an bestimmten Tagen empfohlen, ist aber keine Pflicht. Die Messung präzisiert das Ende der fruchtbaren Phase, was zu mehr grünen Tage führen kann. Ich persönlich fand diese Messung etwas störend, erst musste ich ein Gefäß suchen was ich dafür verwenden konnte und die Durchführung ist auch etwas was ich nicht täglich im eignen Badezimmer machen möchte. Da man den Test allerdings nur an bestimmten Tagen machen sollte (welche einem in der App angezeigt werden), ist es nicht weiter schlimm.

Nach den Messungen fügt ihr alle wichtigen Daten des Tages hinzu:

Temperatur

Hier kommen die gemessenen Temperaturwerte rein. Deaktiviert diesen Tag solltet ihr durch Fieber, Alkohol etc. eine Beeinträchtigung eurer Temperatur haben.

Menstruation/Zwischenblutung

Wichtige Informationen, damit der Algorithmus richtig funktioniert!

Ovulationstests (LH)

Der Algorithmus schlägt an gewissen Tagen des Zyklus vor, einen Ovulationstest (Eisprung-Vorhersage) durchzuführen. Man kann im Anschluss angeben ob der Test positiv oder negativ war  oder das Feld leer lassen wenn man keinen Test gemacht hat.

Geschlechtsverkehr

Diese Angabe ist  freiwillig.

Schwangerschaftstest

Gilt nur für den NaturalCycles Plan.

Notizen

Wie ich oben schon erwähnt trage ich unterschiedliche Dinge wie zum Beispiel schlechtere Haut, Schwindel & Co in die Notizen ein, um ein gewisses Muster zu finden.

 

Bei dem Punkt „Kalender“ in euer App seht ihr dann den Fruchtbarkeitsstatus sowie die Vorhersagen von NaturalCycles. Je nach eurer Angabe findet ihr dann die entsprechenden Infos für euch auf einen Blick.

Grüne Tage stehen für nicht-fruchtbare Tage, man kann daher nicht schwanger werden und rote Tage stehen für fruchtbare Tage. Hier befindet man sich innerhalb der fruchtbaren Phase des Zyklus und es besteht die Möglichkeit schwanger zu werden. Hier sollte man also aufpassen, wenn man dies nicht möchte.

 

Wie ihr seht ist die App wirklich mega praktisch und übersichtlich und ich bin der Meinung wirklich jede Frau sollte ihren Zyklus so beobachten, vor allem wenn man jahrelang durch Hormone „gesteuert“ war und eigentlich gar nicht mitbekommen hat wie der eigene Körper funktioniert.

Nun habe ich unter mein Bild auf Instagram einige kritische Kommentare im Zusammenhang zu Verhütung mittels Temperaturmessung bekommen. Das NaturalCycles Team hat aber sofort und super auf jedes einzelne Kommentar reagiert und konnte vieles klären. Nicht zuletzt deswegen, kann ich einer Methode wie Natural Cycles mehr vertrauen. Das Team ist SUPER KOMPETENT und weiß genau wovon es spricht. Alle wichtigen Faktoren (die man zum Beispiel bei der Registrierung angeben muss) werden bei NaturalCycles berücksichtigt um ein sicheres Ergebnis zu liefern. Natürlich findet ihr im Netz zahlreiche Beispiele, wo die Temperaturmethode „schiefgegangen“ ist, genauso viele findet ihr auch von der Pille & Co. Nur ihr selber könnt euren Körper kennen und alle möglichen Varianten anhand solcher Methoden und mit eurem Arzt des Vertrauens abklären. Wissenschaftlich ist es auf jeden Fall bewiesen, dass NaturalCycles funktioniert. Hier findet ihr eine Auszug auf den wichtigen Infos dazu:

Der Menstruationszyklus besteht aus drei Phasen: Die präovulatorische Phase, die ovulatorische Phase und die post-ovulatorische Phase. Der Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Menstruation (M) und dauert durchschnittlich 29 Tage. Jedoch kann die individuelle Zykluslänge je nach Frau stark variieren. Die präovulatorische Phase (auch follikuläre Phase genannt) ist östrogenreich und zeigt sich auch in einer kälteren Körpertemperatur, verglichen mit der postovulatorischen Phase (der Lutealphase), bei der das Progesteron dominiert und für eine höhere Körpertemperatur sorgt. Diese zwei Phasen werden durch den Ovulationstag (O) getrennt, an dem ein Temperaturanstieg von 0.2-0.45 ° Celsius stattfindet. Das fruchtbare Zeitfenster der Frau beginnt 5 Tage vor der Ovulation, da Spermien 2-5 Tage im weiblichen Körper überleben können und endet mit dem Ovulationstag. Nur während dieser Zeit, der „roten Tage“, kann eine Frau durch ungeschützten Geschlechtsverkehr schwanger werden. Zusätzlich zum Temperaturanstieg ist auch die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH) zwei Tage vor dem Eisprung erhöht, das die fruchtbarsten Tage des Zyklus anzeigt.

Das Muster des Menstruationszyklus ist bei jeder Frau individuell ausgeprägt. Die Zykluslänge, der Anstieg der Körpertemperatur, die Ausgangstemperatur in der prä- und postovulatorischen Phase und der allgemeine Temperaturverlauf über den Zyklus hinweg variieren von Frau zu Frau. NaturalCycles benutzt einen intelligenten Algorithmus, der aus vorhergehenden Zyklen derselben Frau lernt und somit eine individuell angepasste Lösung für jede einzelne Frau errechnet, die den Eisprung erfasst und vorhersagen kann und schließlich ihr fruchtbares Zeitfenster identifiziert. NaturalCycles kann zudem das Auftreten des LH Hormons prognostizieren, um so die fruchtbarsten Tage zu erkennen. Diese optionale aber starke Eigenschaft von NaturalCycles ermöglicht eine noch genauere Identifikation des fruchtbaren Zeitraums.

Die Gründer Elina und Raoul sind beide promovierte Physiker und haben viele Jahre in der Forschung gearbeitet. Zu NaturalCycsles gibt bereits eine veröffentlichte Studie (in Zusammenarbeit mit Karolinska Institutet, Stockholm Schweden), die zweite zu dem Pearl Index wird demnächst veröffentlicht und zeitgleich wird eine dritte angefangen. Ihr seht also, das Unternehmen ist sehr vertrauenswürdig und engagiert.

Bei jeglichen Fragen könnt ihr euch außerdem an das NaturalCycles Team wenden, sie freuen sich euch individuell weiterhelfen zu können. Ich werde auf jeden Fall weitermachen mit den täglichen Dateneinträgen und meinen Zyklus beobachten. Und wer weiß, vielleicht auch bald ganz auf das System vertrauen. Aber dazu muss ich mich noch länger mit meinen individuellen Werten befassen und vielleicht auch ein paar Sätze mehr mit NaturalCycles quatschen 😉

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinung!

PS: Falls ich euch mit meinem NaturalCycles Erfahrungsbericht überzeugen konnte, euren Zyklus zukünftig auch mehr zu beobachten, bekommt ihr mit dem Code OCJ2NC ihr eine Ermäßigung von 11 € (zwei Monate kostenlos) auf das erste Jahr inkl. dem NaturalCycles Thermometer!

 

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