Etwas verspätet schafft es mein neustes Gnocchirezept endlich online. Ich weiß nicht was mit mir los ist, seit Freitag kämpfe ich so mit meinem Kreislauf, dass ich am Wochenende kaum aus dem Bett kam. Im Moment geht es mir aber viel besser und ich bin bereit für die neue Woche.

Nachdem mein Kürbis vom Bauern schon ein paar Wochen in unserer Küche herumstand, habe ich beschlossen, ihn dieses Wochenende in leckere Gnocchi zu verwandeln. Die gewohnten Kartoffeln in den italienischen Teigbällchen ersetzt man hierfür einfach mit Kürbis. Da ich immer versuche so viele Vitamine und Nährstoffe wie möglich aus meinen Gerichten zu bekommen, verwende ich statt herkömmlichem Weizenmehl immer Vollkorn-oder Dinkelmehl. Die einzige „Gefahr“ dabei ist allerdings, dass die Gnocchi stark nach den Mehlsorten schmecken und weniger nach den restlichen Zutaten.

Das Rezept habe ich von einem amerikanischen Süßkartoffelgnocchi Rezept abgewandelt, deswegen sind die Mengenangaben diesmal in Tassen. Nehmt dazu einfach eine stinknormale Teetasse aus eurem Schrank.

 

Zutaten:

1 mittelgroßen (Hokkaido) Kürbis

ca. 500g Mehl

1/2 TL Salz

1/4 TL Muskatnuss

Den Kürbis in Scheiben schneiden und erstmal für ca. 30 Minuten in den Backofen geben bis er weich ist. Im Anschluss von der Schale lösen und zu einer klumpenfreien Creme zerdrücken oder pürieren. Ihr solltet ungefähr zwei Tassen mit der Kürbiscreme befüllen und nach und nach mit Mehl verrühren bis ein knetbarer Teig entsteht. Da der Kürbis sehr viel Wasser enthält braucht ihr ca. die doppelte Menge an Mehl (3-4 Tassen). Bevor ihr zum Kneten beginnt fügt noch etwas Salz und Muskatnuss hinzu.

Auf eurer Arbeitsplatte sollte auch noch reichlich Mehl sein, um die Masse in schöne Rollen kneten zu können, die ihr dann anschließend mit einem Messer in kleine Gnocchistückchen trennen könnt. Versucht die Stücke getrennt von einander auf zu bewahren (nicht wie ich in einem Teller),  wenn ihr sie nicht gleich kocht, sonst kleben sie schnell wieder zusammen. Stellt nun eurer Wasser auf den Herd und lasst es mit etwas Salz kochen. Fügt vorsichtig die Gnocchi hinzu und fischt sie wieder raus sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Ich habe meine Dinkel – Kürbisgnocchi anschließend mit etwas Trüffelöl und Rosmarin genossen. Ich bin gespannt ob  ihr das Rezept nachkocht, Gnocchi klingen zwar etwas aufwändig, doch es geht viel schneller als erwartet und der Mehraufwand lohnt sich auf alle Fälle! Sie haben sogar meiner italienischen Schwägerin geschmeckt 😉

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