Nach meiner einmonatigen USA-Reise sitze ich wieder wohl behütet in unserem Office. Zurzeit ist es etwas einsam hier, da Luisa noch in Los Angeles ist und dort wohl auch etwas länger bleiben wird und Hristina auch einige Wochen beruflich unterwegs ist. Ich habe die Ruhe genutzt und mit meiner lieben Praktikantin Toni die nächsten Monate geplant. Es erwarten euch viele Posts hier auf dem Blog und einige spannende YouTube Videos. Da wir außerdem auch gerade mitten in den Arbeiten für unser erstes richtiges Buch stecken, kann ich gerade jede Hilfe gebrauchen und bin so dankbar für die Unterstützung all meiner Freunde! Bevor wir uns allerdings aktuelleren Themen widmen, gebe ich euch nochmal kurz eine kleine „OCJ“ Zusammenfassung bzw. Tipps aus meinen Wochen in Los Angeles geben.

 

Flug

Unseren Flug haben wir wie immer über Reiseplattformen wie Trivago, Checkfelix, etc. gebucht, da man dort alle Angebote auf einen Blick hat und immer super günstige Flüge findet. Die Reise nach Los Angeles ist wirklich lange und somit auch sehr anstrengend, weswegen wir uns dazu entschieden haben nur maximal einmal umzusteigen. Knapp ein Monat vor der Abreise haben wir unsere Hin- und Rückflüge für circa 700€ erhalten was absolut okay für einen Flug an die Westküste Amerikas ist (vor allem so knapp vor der Abreise). Ich muss zugeben, erst war ich etwas sauer und besorgt darüber, dass wir mit der spanischen Fluglinie Iberia fliegen, einfach weil ich noch nicht viel Positives darüber gehört habe. Unter anderem habe ich gelesen, dass keine Fernseher vorhanden sind (bei 12 Stunden Flug wird einem aber sehr schnell langweilig), es wenig Platz für die Beine gibt, der Service eher schlecht ist, hauptsächlich alte Maschinen fliegen und und und … Je mehr ich recherchiert habe umso stärker hatte ich das Bedürfnis den Flug umzubuchen. Schlussendlich haben wir uns dafür entschieden, einfach unsere Laptops mit Serien voll zu packen, Bücher und Zeitschriften zu besorgen und uns auf LA zu freuen. Glücklicherweise wurden wir sehr überrascht. Das Flugzeug war brandneu, wunderschön und der Service top! Einen kleinen Tipp habe ich aber für euch: auf SeatGuru könnt ihr eure Flugnummer eingeben und dann das Flugzeug einsehen, lesen welche Plätze am besten sind und diese dann auch schon vorreservieren. Das haben wir im Endeffekt auch gemacht und somit die besten Plätze ergattert! Ein veganes Menü lässt sich ebenfalls kostenfrei für eure Reise vorbestellen. Ich packe trotzdem meist genügend Früchte, belegte Brote und andere gesunde Snacks mit ein.

 

Unterkunft

Unsere Unterkunft haben wir über die Seite AirBnB gebucht, über die man private Zimmer, Wohnungen und Häuser für einen beliebigen Zeitraum anmieten kann. Alle Infos dazu findet ihr auch direkt auf der Seite. Diesmal war es meine erste richtige Erfahrung mit dem Konzept. Viele meiner Freunde nutzen AirBnB zwar regelmäßig und ich habe auch letztes Jahr in LA schon mit Luisa in einer coolen Wohnung gewohnt, doch selbst gebucht habe ich es noch nie. Wir haben uns für ein kleines Häuschen mit Pool in West Hollywood entschieden um möglichst nah bei Luisa und allen coolen Locations zu sein. Nach wenigen Tagen hatten wir es allerdings mit etwas unangenehmen Ungeziefern zu tun und mussten kurzerhand ausziehen. Die Buchung ließ sich dank AirBnB unkompliziert stornieren, wir fanden schnell eine neue Wohnung in der Nähe und haben unser restliches Geld zurück überwiesen bekommen. Obwohl ich sehr verärgert über die Situation war,  hat es mich wirklich sehr überrascht, wie unkompliziert alles gelöst wurde und wie schnell wir eine tolle, sogar bessere Wohnung gefunden haben. Falls ihr nach Los Angeles reist können wir euch diese wirklich empfehlen, Hannah war außerdem eine tolle Gastgeberin die nur wenige Schritte entfernt gewohnt und sich sofort um alles gekümmert hat falls wir etwas benötigten!

 

Transport

In Los Angeles fährt bekanntlich kaum jemand mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das liegt vor allem auch an den schlechten Anbindungen und den unheimlich großen Distanzen zwischen den einzelnen „Bezirken“. Ein Mietauto ist also ein Muss während eines Aufenthaltes in LA. Über diverse Online Plattformen findet ihr  super Angebote, je früher ihr dran seid desto besser. Mein Freund und ich haben die ganze Reise relativ spontan geplant weshalb wir für ein kleines Auto genauso viel bezahlt haben wie Freunde von uns die schon Monate vorher einen wahnsinnig tollen Cabrio gebucht haben. Glücklicherweise durften wir einige Tage bei ihnen mitfahren. Es hat schon was in der Sonne Kaliforniens mit einem tollen Cabrio unterwegs zu sein!

Des Weiteren haben wir UBER als Transportmöglichkeit sehr oft genutzt. Hier handelt es sich um einen „privaten Fahrtenservice“ der ganz einfach über eine App bestellt werden kann. Egal wo ihr seid, ihr bucht einfach einen Fahrer der anhand GPS eure Location sofort erfasssen kann und euch zu eurem gewünschten Ziel bringt. Vor der Ankunft seht ihr auch noch den Namen, ein Foto, Automodell, Kennzeichen und die Bewertung eures Fahrers, was, wie ich finde, immer noch ein Stückchen mehr Vertrauen gibt und man nicht in das Auto eines „wildfremden“ einsteigt. Uber ist unglaublich günstig in den USA und absolut empfehlenswert vor allem für Flughafenfahrten (ca. 20$), Clubbesuche etc. Abgebucht wird das Ganze im Anschluss direkt von eurer Kreditkarte also müsst ihr euch also weder mit Bargeld, noch Trinkgeld etc. rumschlagen. Fahrten können mittlerweile sogar geteilt werden, so könnt ihr immer mit euren Freunden fair und günstig durch die Stadt fahren. Auch in Europa wird dieser Dienst in vielen Städten angeboten, allerdings wird hier meistens ein Taxi statt eines privaten Fahrers kommen, da die Gesetzeslage anders ist. Trotzdem ist die bargeldlose Variante für mich einfach super angenehm und praktisch! Falls ihr Uber noch nicht auf eurem Handy habt könnt ihr euch die App ganz einfach im App Store runterladen. Mit dem Aktionscode „UBERCLEANJOURNEY“ bekommt ihr 20€ für eure erste Fahrt geschenkt! Damit könnt ihr es zumindest ausprobieren und dann noch immer entscheiden ob es euch gefällt oder nicht. Ich war anfangs auch skeptisch, wie bei allen neuen gehypten Sachen, doch Uber hat mich und meine Freunde zu 100% überzeugt und noch nie wirklich enttäuscht!

 

Sport

Da bei uns natürlich auch der Sport nicht fehlen darf, war es mir wichtig ein Apartment in der Nähe des Runyon Canyon zu finden. Der kleine „Berg“ in West Hollywood ist die Location für eine tägliche Sporteinheit. Unsere Runde war fast immer die Gleiche. Von unserem Apartment sind wir bis zu dem Eingang des Dogparks an der Fuller Avenue gejoggt und dann die komplette Runde bis zum Aussichtspunkt gegangen (ihr könnt natürlich versuchen auch diese rauf zu joggen ( ich verspreche euch die Puste wird euch sehr schnell wegbleiben) und danach bei dem Ausgang an der Vista Avenue wieder zurück gejoggt. Selbst wenn ihr nicht besonders sportlich seid solltet ihr den Runyon Canyon unbedingt besuchen, diese Aussicht dürft ihr euch nicht entgehen lassen. Nimmt euch ein festes Schuhwerk mit, denn manche Abhänge sind ziemlich steil und mit einem glatten Profil könntet ihr leicht abrutschen!

Des Weiteren gibt es in jedem Fitnessstudio die Möglichkeit sich eine Tageskarte zu kaufen, die Preise variieren je nach Club zwischen 10-50$. Wir haben dem berühmten Gold’s Gym in Venice Beach, wo auch Arnold Schwarzenegger zu seinen Body Builderzeiten trainiert hat, einen Besuch abgestattet (20$).

Essen

Jetzt kommen wir zum eigentlichen Thema! Essen in Los Angeles … wo soll ich anfangen? LA ist bestimmt ein Paradies für alle die gerne vegan und bio (organic) essen. Ich war überwältig von der großen Auswahl. Ich muss zugeben wir waren täglich in Restaurants, Cafés oder bei Whole Foods essen und haben unsere eigene Küche kaum genutzt. Im Vergleich zu meinem letzten Besuch habe ich mein gesamtes Geld für Essen und Restaurantbesuche ausgegeben, weniger fürs Shoppen. Aber man muss eben manchmal Prioritäten setzen, nicht wahr? Ich würde euch nicht raten mir das nachzumachen, aber einige der Restaurants müsst ihr unbedingt testen. Am besten geht ihr dazu auf Instagram und sucht nach dem Hashtag #ocjlosangeles, um (fast) alle Restaurants zu sehen die wir besucht haben. Generell findet man in Los Angeles für jeden Geschmack etwas, vor allem aber Mexikanisch und Frühstück/Brunch sind sehr zu empfehlen. Den bis jetzt besten Burrito (bzw. mexikanisches Essen) hatte ich in einem kleinen Imbiss (Pinches Tachos) direkt gegenüber des berühmten Hotels Chateau Marmont. Lasst euch nicht von den vielen Ketten blenden, oft sind die kleinen „einheimischen“ Lokale die besten! Essen gehen ist in Los Angeles leider sehr teuer, dazu kommen dann noch die Taxes (Steuern) , das hohe Trinkgeld (mindestens 15%) und der momentan für uns  ziemlich schlechte Kurs.

Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für eure nächste (Los Angeles) Reise. Wenn ihr mehr Tipps für LA braucht, dann schaut am besten auf Luisa’s und Lina’s Seiten vorbei. Die Beiden werden eventuell bald einen ausführlichen Insider-Reiseplaner für Los Angeles kreieren, der bestimmt klasse wird. Wenn es soweit ist, kann ich es gerne hier posten!

 

Wenn ihr mehr solcher Posts zu anderen Städten lesen möchtet, dann gebt mir in den Kommentaren gerne Bescheid und ich werde mich bemühen in Zukunft öfter von meinen Reisen zu berichten! Ich freue mich natürlich auch noch Fragen zu dem Thema LA zu beantworten.

 

 

 

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