Heute schreibe ich wieder einen kleinen Post zum Thema Selbstständigkeit. Ihr müsst mir übrigens auch nochmal sagen, was euch zu dem Thema genau interessiert, damit ich da näher darauf eingehen kann. Mein letzter Post kam ja ganz gut an, das hat mich echt gefreut!

Ich dachte ich erzähle euch ein bisschen von dem Weg in unser eigenes Büro.

Im Juni 2014 habe ich meinen (heißgeliebten) PR/Marketing Job bei Anna Inspiring Jewellery  gekündigt um mich voll auf Our Clean Journey und andere Projekte, die dadurch entstanden sind, zu konzentrieren. Auch wenn ich meinen Job wirklich unheimlich gerne gemacht habe und ich mich noch immer ein bisschen als Teil des Anna Teams fühle, war es an der Zeit zu gehen. Jeden morgen zur Arbeit zu fahren, gegen 20Uhr nachhause zu kommen und dann gleich an OCJ weiterzuarbeiten bis mir die Augen zufielen, war nicht mehr machbar. Ich war ausgelaugt, gereizt und habe meine Freunde in Wien weniger gesehen als Luisa, die zu der Zeit gerade in München lebte. Auch beide Jobs haben von der Situation wenig profitiert, man war immer mit den Gedanken bei der anderen Sache. Wenn ich gerade etwas für Our Clean Journey erledigen sollte, fielen mir tausend Dinge zu Anna ein und umgekehrt.

Nach einem geschäftlichen Termin in München haben Luisa und ich uns zusammengesetzt und darüber gesprochen wie es weitergehen soll. Sie hat das Thema schon vor langer Zeit angesprochen, doch ich wollte mich der Situation eigentlich nie wirklich stellen und eine Entscheidung treffen. An dem Tag wurde auch mir langsam klar, dass es nicht so weiter gehen kann. Das war der Punkt an dem wir beschlossen haben, den Schritt mit Our Clean Journey und mir als Geschäftsführerin zu wagen. Eines muss gesagt sein, ohne Luisas 100%iges Vertrauen hätte das nie so gut geklappt und dafür bin ich ihr sehr dankbar!

So schnell konnte ich gar nicht schauen, saßen meine Kollegen und ich schon bei meinem Abschiedsessen und ich hatte meinen letzten Arbeitstag als Angestellte. Ich hab heute noch Tränen in den Augen wenn ich daran denke. Ist das normal? Ich hatte riesen Glück, die Wahl zwischen den zwei besten Jobs der Welt gehabt zu haben, an einem Markt wo manche andere nicht mal einen Job finden der sie glücklich macht.

Am nächsten Tag saß ich also schon zuhause, auf meinem Schreibtisch (welchen ich immer liebevoll Büro nannte und mich auch niemand „im Büro“ stören durfte ;)) und war auf mich alleine gestellt. Mein damaliger Chef hat mich schon vorgewarnt und gesagt – du wirst sehr einsam sein. Aber da ich prinzipiell sehr gerne alleine bin, habe ich nicht gedacht, dass dies tatsächlich mal ein Problem für mich darstellen wird. Lange habe ich mich hinter der Arbeit versteckt und brav meine To-Do Listen abgearbeitet ohne zu merken, was mir eigentlich fehlt. Eine Routine, ein Raum für meine Ideen und Unterlagen und vor allem KREATIVITÄT! Das, was immer meine größte Leidenschaft war und noch immer ist, war irgendwie verblasst. Doch der richtig entscheidende Punkt an dem ich beschlossen habe, dass es nicht mehr so weitergehen kann war, als ich wiedermal bei meinem alten Anna Team zu Besuch war. Es war so schön mit allen zu quatschen, Spaß zu haben und sich auszutauschen. Da wurde mir klar, wie einsam ich eigentlich war, nicht unbedingt als Mensch, aber mit meiner Arbeit und meinen Ideen.

Es musste schnell eine Lösung her und irgdenwie hat das Universum meine Verzweiflung schnell bemerkt und mir einen Mensch ins Leben gebracht, der genau an der gleichen Stelle stand wie ich zu dem Zeitpunkt. Die liebe Hristina und ich kennen uns schon von Schulzeiten und müssen oft selbst darüber lachen, dass wir nun tatsächlich beide im Bloggerbereich gelandet sind. Da wir beide super busy sind, hatten wir immer wieder Phasen an denen wir uns kaum gehört haben, aber der Austausch mit ihr tat mir immer unglaublich gut. Sie ist ein genauso entspannter Mensch wie ich, der sich selbst und diese, oft oberflächliche, Branche nicht zu ernst nimmt. Wie es das Schickal will, waren wir beide gerade auf der Suche nach einer Lösung für unser kreatives Problem und haben kurzerhand beschlossen gemeinsam in ein Büro zu ziehen. BESTE ENTSCHEIDUNG EVER!

Abgesehen davon, einen richtigen Arbeitsplatz zu haben, sich austauschen zu können, seiner Kreatitviät einen Raum zu geben, gibt es in dem Büro keine Dinge die uns so ablenken können wie Zuhause – mal hier noch etwas im Haushalt erledigen, mal da in die Küche gehen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben existieren quasi nicht in der eigenen Wohnung und das war weder für die Arbeit, noch mein Privatleben von Vorteil.

Jetzt sind Luisa, Hristina und ich schon fast ein Monat in unserem gemeinsam #OCJOFFICE bzw. #FLEURDEMELONHQ und fast ganz eingerichtet. Wir warten noch sehnsüchtig auf die Lieferung unseres gemütlichen Sofas und letzte Details und werden euch dann natürlich alles stolz präsentieren. Bis jetzt klappt auch die Arbeit super, aber natürlich muss sich alles erst etwas einpendeln bis eine gewisse Routine entstehen kann – wenn so etwas im Bloggerleben überhaupt exisitiert? Ich halte euch natürlich auf dem Laufenen. Hier seht ihr schon mal Bilder vom wichtigsten Platz im ganzen Büro – meinem Schreibtisch 😉 Die große Fläche, der viele Stauraum und das simple Design – Hallelujah! Ich kann ihn wirklich nur weiterempfehlen! Ich habe gerade gesehen, dass er auf Home24 sogar etwas reduziert ist, falls wer gerade nach einem Schreibtisch sucht.

 

 

 

Selbst für ein Nickerchen ist genüg Platz 😉

 

 

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