Ich habe euch versprochen ein kurzes Fazit zu meiner 30 Tage Glutenfrei Challenge  zu schreiben welche ihr alle auf Instagram mitverfolgt habt, also here it is:

 

Viele haben nach dem Grund meiner Challenge gefragt, da ich an keiner Intoleranz oder leichteren Unverträglichkeit leide und dennoch den Selbstversuch wagen wollte. In meiner Umgebung kenne ich einige Menschen die kein Gluten zu sich nehmen können da sie sonst Beschwerden wie zB. schlimme Magenkrämpfe bekommen und natürlich hört man in den Medien auch mehr und mehr über das „böse Gluten“. Ich dachte immer, es muss unheimlich schwer sein darauf zu achten glutenfrei zu essen und habe die vegane Challenge meines Freundes genützt auch etwas Neues zu probieren. Ich lebe nun seit einem Jahr vegan und wenn es sehr schnell gehen muss oder man unterwegs ist, muss man oft auf Sachen wie ein einfaches Brötchen oder Nudeln zurückgreifen, weil es sonst keine vegane Auswahl gibt. Durch glutenfrei war ich gezwungen etwas kreativer zu sein und habe mich schon auf die Herausforderung gefreut.

 

Ich habe während der 30 Tage viele Gerichte mit Hirse, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Reis, Kartoffeln, Linsen, Bohnen etc. gegessen, also an der Auswahl kann es schon mal wirkich nicht scheitern.  Auch sonst ist meine Challenge eigentlich super verlaufen, bis auf wenige Situationen fiel es mir gar nicht schwer mich glutenfrei zu ernähren. Da ich sonst auch schon sehr darauf achte nur Vollkornprodukte zu essen und auch diese meist durch anderes (pseudo) Getreide oder Hülsenfrüchte wie oben schon gelistet, ersetze. Auch wenn ich vielleicht immer unheimlich diszipliniert wirke, muss ich zugeben, konnte auch ich gegen Ende der 30 Tage Challenge 2-3x zu einer glutenhaltigen Mahlzeit im Büro oder Restaurant nicht widerstehen (nobody’s perfect oder?). Dies wurde vor allem dadurch ausgelöst, dass ich während der Challenge einfach nicht satt wurde, versteht mich nicht falsch, ich habe wirklich genug gegessen, rießen Portionen, trotzdem hatte ich ständig Hunger und war einfach unersättlich. Ob dies nun an der glutenfreien Ernährung lag oder an etwas anderem (zB. homornelle Situation) kann man natürlich nicht sagen. Ansonsten habe ich keine körperlichen Veränderungen gemerkt, vielleicht waren die 30 Tage nicht lang genug und meine Ausnahmen gegen Ende auch nicht ideal, wer weiß. Ich esse seit dem trotzdem wieder viel bewusster und versuche meine Zutaten beim Kochen öfter zu variieren. Ganz habe ich aber damit noch nicht abgeschlossen und werde mich eventuell dieser Challenge noch einmal zu einem anderen Zeitpunkt widmen, da sehr viele unter euch daran interessiert waren. Aber vielleicht haben ja andere hier Erfahrungen mit diesem Thema, positive, sowie negative und können sie hier mit anderen Teilen? Merkt ihr Unterschiede wenn ihr auf Gluten verzichtet? Habt ihr vielleicht sogar eine Intolerantz? Oder geht es euch wie mir und ihr merkt eigentlich keinen Unterschied wenn ihr euch vielleicht ohnehin schon sehr ausgewognen und gesund ernährt?

Einige haben noch gefragt wo ich meine glutenfreien Reisnudeln und Amaranth-Brot gekauft habe, diese oder ähnliches bekommt ihr alle im Reformhaus/Bioladen (genauer: Denn’s Bio in Wien), aber heutzutage hat wirklich jedes gut sortierte Reformhaus eine tolle „Glutenfrei Abteilung“.

 

#30tageglutenfrei - 1x alles aus dem Kühlschrank in den Backofen ;-)
#30tageglutenfrei Lunch!
Wochenende!

 

Falls ihr mehr zu dem Thema glutenfrei leben wissen wollt schaut doch hier vorbei.

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