Hallo ihr Lieben,

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit, da sind wir uns wohl alle einig. Auch wir lassen es uns zu Weihnachten gut gehen (ganz davon abgesehen, dass mein Bruder ausrasten würde, wenn ich ihm ein veganes Weihnachtsmenü vorsetzen würde 😉 ), aber versuchen trotz allem noch darauf zu achten, was in den Kochtopf/Ofen kommt.

Ich hab mich im Internet ein bisschen schlau gemacht, was es so an leckeren veganen und gesunden Weihnachtsessenvorschlägen gibt und sie nach meinem Geschmack zusammengestellt.Ein Teil des Menüs ist nun vegan und ein Teil nicht- man kann sich das natürlich aber alles so umstellen, dass es vegan ist 🙂

Vielleicht ist das eine kleine Inspiration für den ein oder anderen von euch!

Vorspeise:Apfel-Sellerie-Suppe

Zutaten (für 6 Personen)

500 g Knollensellerie
4 Äpfel, klein (nicht ganz so sauer)
5 EL Butter
10 EL Apfelwein
1 Glas Gemüsefond
1 Becher süße Sahne
3 Stange/n Staudensellerie
1/2 EL Zucker
3 EL Olivenöl
2 EL Zitronensaft
Salz, möglichst fein, am besten aus der Mühle
Cayennepfeffer, wenn möglich aus der Mühle

Sellerie und 3 Äpfel schälen, die Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Den Sellerie würfeln.
Die Butter in einem ausreichenden Topf heiß werden lassen und die Äpfel und den Sellerie in der Butter anschwitzen.
Mit dem Apfelwein ablöschen, Fond und Sahne dazu geben und bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten leise köcheln lassen.
Staudensellerie putzen, schälen und in mittlere Stücke schneiden.
Die restlichen Äpfel waschen, Kerngehäuse ausstechen, dann zuerst in Scheiben, dann in mittlere Stücke schneiden. Die Selleriesuppe mit einem Zauberstab oder in einem Mixer pürieren, durch ein feines Sieb passieren (streichen) und mit Salz, Cayennepfeffer und Zitronensaft würzig abschmecken. Olivenöl erhitzen.
Den Staudensellerie- und die vorbereiteten Apfelstücke in dem heißen Olivenöl anbraten, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
Butter in die Suppe geben, schaumig aufmixen, in Tassen oder tiefe Teller verteilen und den karamellisierten Staudensellerie und die Äpfel darüber geben.

1. Gang: Lauwarmer Rote-Bete-Salat (Vegan & glutenfrei)

Zutaten:
1 El Ahornsirup
3 El Balsamico-Essig
200 g Feldsalat
6 El Olivenöl
1 Pr Pfeffer
2 El Pinienkerne
500 g Rote-Bete
0.5 Tl Salz

Rote-Bete gut abbürsten, in Alufolie wickeln und bei 200°C ca. 40 – 50 Minuten backen, bis sie weich sind.
Pinienkerne in einer trocknen Pfanne anrösten.
Feldsalat putzen und auf den Tellern verteilen.
Essig, Öl und Ahornsirup mit Salz und Pfeffer verquirlen.
Rote-Bete etwas abkühlen lassen, dann schälen und in dünne Spalten schneiden. Auf dem Feldsalat anrichten und mit Pinienkerne bestreuen.
Dressing über den Salat gießen und sofort servieren.

2. Gang: Ravioli mit Gemüsefüllung (vegan)

Zutaten:
4 Champignons
1 große Karotte
250 g Kirschtomaten
2 Knoblauchzehen
1 Lauch klein
2 El Margarine
Nudelteig (Google 😉 )
6 El Olivenöl
2 Tl Oregano getrocknet
1 Bund Petersilie
2 Pr Pfeffer
1 Tl Rosmarin
125 ml Rotwein
4 Blätter Salbei
2 Tl Salz
2 Sellerie-Stangen
2 Tl Thymian
300 ml Tomaten passiert
1 Tl Zucker
1 Zwiebel

Ein Rezept Nudelteig vorbereiten.
Das Gemüse (bis auf die Kirschtomaten und den Lauch) in sehr kleine Würfel schneiden (oder hacken), die Kräuter (am besten sind frische) fein hacken und beiseite stellen.
In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen, dann die Gemüsewürfel darin bei großer Hitze unter ständigem Rühren anbraten. Nach 3 – 5 Minuten mit Rotwein (oder Balsamico-Essig mit etwas Apfelsaft) ablöschen, die Hitze etwas reduzieren und solange köcheln lassen, bis die Flüssigkeit völlig verkocht ist. Die Kräuter zugeben (ca. 2 El Petersilie aufbewahren) und mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen, dann einen Teil der passierten Tomaten zugeben und bei mittlerer Hitze langsam einkochen lassen. Dabei immer wieder rühren, damit nichts anbrennt.
Sobald keine Flüssigkeit vorhanden ist, wieder Tomaten zugeben und weiter einkochen lassen. Dieser Vorgang kann gut eine Stunde dauern – bis die Gemüsemasse fast schon fest wird. Am Schluß nochmal kräftig abschmecken und die Masse abkühlen lassen.
Den Nudelteig 5 mm dick ausrollen und ca. 7 cm große Kreise ausstechen, von der Gemüsemasse kleine Häufchen abstechen und auf die Hälfte der Kreise geben. Mit der anderen Hälfte der Kreise abdecken, die Ränder gut verschließen. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, die Ravioli vorsichtig hineingleiten lassen und ca. 5 Minuten kochen lassen. Dann mit der Schaumkelle herausnehmen und abtropfen lassen.
Für die Sauce wird der Lauch in hauchfeine Streifen geschnitten, die Kirschtomaten halbiert und in 4 El Olivenöl mit 2 El Margarine kurz angebraten. Die Ravioli zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit frischer Petersilie bestreut servieren.

3. Gang: Reis mit Huhn (oder anderem Geflügel)

Zutaten:
4 Hühnerbrüste mit oder ohne Haut (zusammen ca. 800g)
1 EL Öl, neutrales oder Palmin oder Pflanzencreme zum Braten
2 T Basmati, evtl. 2,5 Tassen
6 T Geflügelfond oder Gemüsebrühe (Fertigprodukt) (Reistassen x knapp 2 1/2)
1 Tüte Safran
1 EL Orangen – und Zitronenschale, frisch geriebene
1 EL Zimt und Pfeffer, frisch gemahlener
500 g Karotten, in Scheiben
30 g Butter oder Pflanzencreme
2 HV Berberitze (Seresh): ca. 100g
frisch gemahlener Zimt und Pfeffer

Hühnerbrüste mit oder ohne Haut (zusammen ca. 800g) großzügig mit geriebener Orangen- und Zitronenschale, gemahlenem Zimt und frischem Pfeffer einreiben, in neutralem Öl oder Palmin beidseitig in einer großen beschichteten Pfanne kräftig anbraten. Mit Alufolie abgedeckt beiseite stellen.

Berberitzen-Karotten-Safranreis (Vier Portionen): In der gleichen Pfanne im Bratfett zwei Tassen Basmatireis eine Minute anrösten, mit sechs Tassen Gemüsebrühe (Fertigprodukt) ablöschen, auf die niedrigste Stufe stellen. Mit einem Döschen Safran, einem Esslöffel frisch gemahlenem Zimt und Pfeffer und reichlich geriebener Orangenschale würzen. 500g Karotten in Scheiben darauf verteilen und abdecken. Je nach Größe die Geflügelteile nach fünf bis zehn Minuten darauf legen. Insgesamt zwanzig Minuten zugedeckt garen.
Dann Geflügel warm stellen, Reis (er sollte jetzt alle Brühe aufgesogen haben) mit 2 Handvoll Seresh (getrocknete Berberitzenfrüchte aus dem Persischen Laden; ersatzweise 50g kleine Korinthen und 50g fein gewürfelte getrocknete Aprikosen) vermischen, 30-60g Butter zugeben und 5-10 Minuten offen braten, bis sich unten eine Kruste bildet.

Nachspeise: Lebkuchen-Kirsch-Creme

Das Rezept hat vor kurzem eine Freundin von mir an ihren Geburtstag ausprobiert und uns serviert, ich fand es sooo lecker, dass es das nun auch bei uns an Weihnachten gibt.

Zutaten:
250 g Lebkuchen
1 Glas Schattenmorellen
500 g Magerquark (alternativ: Sojajoghurt)
1 P Vanillezucker
75 g Zucker
200 g Sahne (alternativ: Sojasahne)
2 EL Kakaopulver
2 TL Zimtpulver

Lebkuchen fein zerbröseln. Die Schattenmorellen abgießen, den Saft dabei auffangen. Quark mit Vanillezucker und Zucker verrühren. Die Sahne steif schlagen, unterziehen.
Vier Dessertgläser mit der Hälfte der Lebkuchenbrösel ausstreuen, etwas Kirschsaft darüber träufeln. Abwechselnd Kirschen, Quarkcreme und Lebkuchenbrösel aufeinander schichten. Mit Quarkcreme abschließen.
Das Dessert bis zum Servieren kühl stellen. Kurz vor dem Servieren Kakao und Zimt mischen und durch ein feines Sieb über die Dessertportionen stäuben.

Es gibt leider noch keine Fotos zu den Rezepten, da ich sie auch erst an Heiligabend ausprobieren werde. Ich bin gespannt wie es klappt, gebt bescheid, ob ihr auch was ausprobiert habt und wie es euch geschmeckt hat! 🙂

Ich und das restliche Team von Our Clean Journey wünschen euch Frohe Weihnachten & besinnliche Feiertage.

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