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Es fällt mir wirklich sehr schwer, über dieses Thema so öffentlich zu schreiben, nicht nur wegen den vielen, für mich, Fremden sondern vor allem auch wegen meiner Freunde und Bekannten, die nichts über dieses Kapitel in meinem Leben wissen. Luisa und ich haben diese Texte und Videos dazu, gefühlte 100x geschrieben und wieder gelöscht, aber nachdem wir wirklich täglich Nachrichten und Hilferufe zu diesem Thema erhalten, dachten wir uns es wird Zeit, selbst etwas darüber zu schreiben: Essstörungen.

Ich für meinen Teil, hatte nie eine klassische Essstörung, wenn man es so bezeichnen will, war weder magersüchtig noch hatte ich Bulimie. Die Themen Ernährung, Abnehmen und Sport beschäftigen mich aber wirklich schon mein ganzes Leben. Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als ich meine erste Diät gehalten habe, schon als kleines Kind war ich eifersüchtig auf meine dünneren Freundinnen und habe mir selbst Süßigkeiten verboten haben – welche ich dann natürlich heimlich in mich hineingestopft habe, wenn keiner hinsah … so komme ich eigentlich auch schon zu meinem Problem mit dem Essen. Mein Leben lang war ich immer entweder in der Phase kurz vor einer Diät oder in einer Diät. Die klassische „kurz vor der Diät Phase“ („ab morgen“, „ab dem 1. des Monats“, „nach Weihnachten“, „nach meinem Geburtstag“ etc.) hat natürlich immer dazu geführt, dass ich viel mehr gegessen habe als ich eigentlich gebraucht habe, weil ich die Zeit vor der nächsten Diät immer genießen musste, da ich ja vor hatte, diese Leckerein „nie wieder“ zu essen. Dann gabs noch die Phase während einer Diät in der ich immer eifrig versucht habe, meine mir selbst gesetzten Verbote nicht zu brechen. Das scheiterte natürlich immer kläglich. Umso strenger ich mit mir war, desto schlimmer endete die Diät. Statt 3kg abzunehmen, nahm ich 2kg zu. Während ich mich tagsüber ganz brav an meine Diät hielt, ging es dann Abends mit den Fressanfällen los, wenn keiner in der Nähe war. Ich hatte zB Lust auf ein Stück Brot, was ich aber während meiner Low Carb Diät natürlich abends niemals essen durfte, also aß ich Quark mit Zimt- was mich nicht befriedigte, dann aß ich noch etwas Gemüse – hat auch nicht gereicht, danach einen Proteinshake – auch nicht das Wahre, ein Omlett mit Schinken – danach war mir zwar schon schlecht, aber wirklich zufrieden war ich auch nicht. Dann griff ich zu dem Brot, was ich eigentlich schon von Anfang an wollte, hatte danach aber ein richtig schlechtes Gewissen, weil ich es wieder einmal nicht geschafft habe, meine Diät durchzuziehen und weil es dann „eh schon egal ist“ aß ich jetzt einfach auch noch mehr Scheiben Brot, Schokolade, Eiscreme, Nüsse etc., denn AB MORGEN wollte ich es dann richtig machen, da ich in dem Moment schon gesündigt habe, nützte ich das schnell noch aus. Bis man an dem Punkt ist, dass einem so übel ist und man sich vor Scham und Selbsthass das Ziel wieder nicht erreicht zu haben, eigentlich nur noch übergeben möchte. (Glücklicherweise) kann ich mich nicht selbstinduziert übergeben und so haben sich meine Fressanfälle nie zur Bulimie entwickelt. Aber glaubt mir, ich habe es versucht und nicht nur einmal. Bis mein ganzer Hals brannte vor Schmerzen, weil ich mir den Finger oder die Zahnbürste in den Hals gesteckt habe. Wie man sich nach dem gescheiterten Versuch, voll gefressen und Schmerzen im Hals fühlt, will ich gar nicht beschreiben. Tagelang hat mich dieser Fressanfall dann begleitet und mein Selbstbewusstsein gemindert. Es ist verrückt, was für einen riesigen Stellenwert diese Sache in meinem Leben eingenommen hatte. Man empfindet plötzlich jede dünnere Frau als Konkurrenz oder Vorbild, kauft sich jedes Klatschmagazin mit der Überschrift „Magersucht, Magerwahn, Dünn etc.“ als Motivation, googlet das Gewicht und die Diäten der Stars oder folgt irgendwelchen Personen auf Instagram nur weil sie besonders dünn sind. Ausprobiert habe ich alles mögliche: Atkins, Glyx, 3D, 1200kcal, South Beach, 10in2, Low Carb, Nichts-Essen, Suppendiät, Appetitzügler …  und bestimmt habe ich noch etwas vergessen. Mein ganzes Leben hat sich an einem bestimmten Punkt nur noch um Essen und mein Gewicht gedreht, war die Zahl an der Waage zu hoch war mein ganzer Tag im Arsch. Ich wollte am liebsten nicht mal außer Haus gehen und ließ manche Partys auch deswegen ausfallen. Jeden Abend wurde im Kopf durchgespielt was ich gegessen habe und ob das eigentlich OK war oder nicht, war das nicht so, kamen meistens die Fressanfälle dazu. Wirklich mit jemanden darüber geredet habe ich nie, denn die meisten dachten, wenn man nicht untergewichtig ist oder sich übergibt, hat man sowieso keine Essstörung. Aber das ist nicht so, Mädels wenn sich eurer ganzes Leben nur mehr um Essen dreht und eure Laune davon abhängt was die Waage anzeigt dann stimmt etwas nicht. Heutzutage ist es sowas von normal, dass wir Frauen gerade auf Diät sind, dass es oft übersehen wird, wenn die Grenze zu einem gesunden Körpergefühl und Essverhalten überschritten wurde. Es ist nicht normal, dass man sich ohne schlechtes Gewissen oder einer Rechtfertigung wie ab Morgen, heute hab ich schon genug Kalorien verbrannt oder sowieso noch nichts gegessen etc. kaum noch etwas zum Essen bestellt außer Salat. Ich glaube, ich könnte ein Buch über dieses Thema schreiben, aber ich versuche langsam zum Punkt zu kommen, da wir wirklich unheimlich viele Mails bekommen mit der Frage wie wir es eigentlich geschafft haben wieder ein normales Leben bzw. Essverhalten zu führen (EDIT: mit normal meine ich, dass man sich nicht so viele Gedanken macht, nicht irgendeine bestimmte Art von Ernährung).

Erstmals muss gesagt werden, dass man, wenn diese Sache im Leben schon einmal so eine riesige Rolle gespielt hat, es schwer ist jemals wirklich komplett normal zu denken und niemals einen „schlechten Tag“ zu haben. Aber irgendwann kam bei mir der Punkt wo ich einfach keine Lust mehr hatte den ganzen Tag über Essen und meinen Körper nachzudenken, ich wollte einfach wie alle anderen essen und das auch genießen. Also begann ich eine Therapeutin zu besuchen und mit ihr darüber zu sprechen – ich weiß jetzt werden viele sagen „sowas kann ich mir nicht leisten“, aber 1. bekommt man meistens einen Teil von der Kasse zurück  und 2. dann kaufe ich mir eben im nächsten Monat keine Schuhe bei Zara sondern investiere das Geld lieber darin, dass es mir gut geht. Durch die Therapie habe ich erkannt, diese Fressanfälle zu erkennen und sie zu stoppen bevor sie richtig losgehen, ich weiß genau wann ich wieder das Gefühl habe, dann atme ich tief ein und aus, denke darüber nach warum es mir jetzt so geht und lasse es nicht zu. Was mir noch viel mehr geholfen hat war die Recherche über solche Fressanfälle, auch „Binge Eating Disorder“ genannt, und zu erfahren, dass dieses Schema, welches man durchlebt, ein bestimmtes Muster eines gestörten Esssverhaltens ist und man damit nicht alleine ist. Das Buch „Essen als Ersatz“ hat mein Leben dann komplett verändert und erleichtert. Die Sätze und Beschreibungen in diesem Buch hätten von mir geschrieben sein können und die Tipps halfen mir bei der Entwicklung eines normalen Essverhaltens. Ich kann das Buch wirklich JEDEM empfehlen, der sich in meinen Sätzen hier wiederfinden kann. Durch das Buch hab ich gelernt, dass man auf seinen Körper hören muss und nicht zu streng mit sich sein darf. Heute sitze ich hier und schreibe diesen Artikel mit einer Schüssel Popcorn als Frühstück, einfach weil ich darauf Lust habe. Hätte ich mir diese Lust, wie damals immer, „verboten“ hätte ich bestimmt die 5- fache Anzahl an Kalorien an andere Lebensmittel verschwendet die mich in diesen Moment einfach nicht befriedigt hätten, um mir im Endeffekt sowieso Popcorn zu machen.  Letztendlich habe ich aber auch mit der Umstellung auf eine gesunde vegane Ernährung für mich endlich den Wendepunkt entdeckt. Mir gehts es so gut wie noch nie und auch mit vielleicht minimalen Rückschlägen habe ich mein Wohlbefinden behalten können. Ich ernähre mich zu 80% immer gesund, habe ich aber mal Lust auf Popcorn zum Frühstück, dann genieße ich diese auch!

Ich hoffe ich konnte mit diesem Text ein paar von euch helfen, vor allem den Mädels die uns ihre Geschichten per Mail erzählt haben. Mit dem Schönheitsideal was seit Jahren umgeht ist es manchmal unheimlich schwer sich in seiner Haut wohl zu fühlen, aber es ist alles machbar, ihr müsst es nur wollen und dafür kämpfen! Ihr seid nicht alleine, egal wie „perfekt“ irgendwer von Außen wirken mag, wir haben alle unsere Probleme und anstatt dem anderen etwas nicht zu gönnen, über ihn zu lästern und eifersüchtig zu sein, sollten wir alle den Menschen in unserem Umfeld helfen und offen mit solchen Themen umgehen. Uns ist klar, dass wir durch unsere vielen Ernährungs- und Fitnesstipps super diszipliniert wirken und somit Druck auf manche hier auslösen, was genau zu so etwas wie ich oben beschrieben habe führen kann, aber eigentlich wollen wir euch damit nur zeigen, dass eine gesunde Ernährung auch lecker und einfach sein kann und sie euch helfen wird insgesamt ein besser Wohlbefinden zu erleben und auch das Verlangen nach ungesunden Zusätzen, welche z.B auch zu Heißhungerattacken führen können, zu mindern. Nützt diese Seite und unser Forum um über diese Themen zu sprechen und euch gegenseitig zu helfen, ich weiß selbst, dass es schwer ist mit anderen zu sprechen die diese Situationen nicht nachempfinden können.

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