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Auch wenn es auf meinem Instagram Feed noch nicht so aussieht: Ich bin zurück im kalten Wien, und gleich wieder auf der Weiterreise ins noch kältere New York! Aber bevor es soweit ist, möchte ich mich nochmal an die Wärme zurückerinnern und euch ein paar Details zu unserer Reise auf die Seychellen erzählen.

Nach unserer Reise auf die Malediven letztes Jahr war klar, dass wir auch diesen Winter der Kälte entfliehen und ein neues Stück von der Welt sehen möchten. Erst stand Mauritius auf dem Plan, allerdings war uns die Wetterlage zu dieser Jahreszeit zu riskant und so versuchten wir es mit einer sichereren Variante, dachten wir. Schon bei der Ankunft hat es aus Eimern geschüttet, mit keiner Aussicht auf Besserung. Dementsprechend war meine Stimmung erstmal betrübt und ich dachte es wäre besser gewesen, wenn wir bei den Malediven geblieben wären.

Doch wir hatten Glück und trotz angesagten Regentagen hat sich immer wieder die Sonne gezeigt und wir konnten den Urlaub fast wie geplant genießen. Irgendwie hatte es auch seinen Charme, der Regen in den warmen Tropen. Es gehörte fast irgendwie dazu und die beindruckende Landschaft wurde davon zum Leben erweckt. Der Begriff Regenwald kommt ja schließlich nicht von irgendwo, wenn man auf einer Insel mitten im Regenwald ist. Über 92% der Insel, auf der wir waren, ist ein Naturschutzgebiet und mitten drin steht das Hilton Labriz Resort & Spa. Man kann es sich kaum vorstellen, wenn man nicht dort war, wie schön die Kombination zwischen weißem Sandstrand, türkisem Meer und der atemberaubenden Landschaft aus Regenwald und riesigen Lavasteinen ist. Das ist auch der größte Unterschied zu den Malediven, nachdem mich soviele gefragt haben. Es hat definitiv beides seinen Charme: Die Malediven, eindeutig das Paradies auf Erden, und die Seychellen mit dieser Jurassic Park-artigen Kulisse, die nicht echt zu sein scheint.

Der einzig große Nachteil der regnerischen Tage war, dass wir unsere geplante Exkursion zur anderen Seite der Insel nicht antreten konnten. Wir hätten die vom Aussterben bedrohten Riesenschildkröten, die auf der Insel versorgt und geschützt werden, besuchen wollen. Echt schade, da ich Schildkröten liebe und es toll finde, dass das Thema Tier- und Naturschutz auf der Insel so einen großen Stellenwert hat.

Es haben mich viele Fragen erreicht, ob ich unser Resort empfehlen kann. Ja und zwar so sehr, dass meine Mutter es uns ‚nachgemacht‘ hat und auch ihre Seychellen Reise im März dort verbringen wird. Das Resort ist wunderschön, das Personal extrem freundlich und aufmerksam (zB. wenn es um Dinge wie meine glutenfreie Ernährung geht) und es mangelt weder an Möglichkeiten Dinge zu unternehmen, noch an Auswahlmöglichkeiten beim Essen oder genügend Privatsphäre. Egal nach was man bei einem Urlaub sucht – man wird fündig.

Anreise

Wer in der Nähe von Wien wohnt hat Glück, denn die Austrian Airlines fliegt seit kurzem saisonweise direkt von Wien nach Mahe, der Hauptinsel der Seychellen. Wir hatten sogar besonders Glück, da wir im Datum flexibel waren und einen Direktflug für nur 645€  gefunden haben. Ansonsten gibt es immer die Möglichkeit mit Emirates oder anderen Airlines über einen kleinen Zwischenstop anzureisen.

Von der Hauptinsel nimmt man dann entweder ein Auto zu seinem Hotel auf der Insel Mahe oder hat, wie wir, noch eine Reise mit dem Boot oder Wasserflugzeug vor sich. Achtung, denn hier fallen meist Extrakosten an, die nicht bei den Hotelpreisen eingerechnet sind, bei uns jeweils nochmal 100€.

Zimmer

Anders als bei diesem Beitrag zu den Malediven würde ich euch hier empfehlen, nicht unbedingt bei dem Zimmer zu sparen. Eine Villa mit Strandzugang lohnt sich wirklich! Wir hatten Glück und konnten bei ungefähr der Hälfte unseres Aufenthaltes upgraden, als zwei Villen frei wurden. Diese Kategorie wäre meine persönliche Empfehlung, da sie den schönsten Strand haben.

Essen

Wie auch bei unseren letzten Urlauben haben wir unser Zimmer nur mit Frühstück gebucht und auf Halb- oder Vollpension verzichtet. Gerade als glutenfreier Veganer lohnt es sich nicht. Ausserdem muss man bei diversen Gerichten oder Getränken sowieso wieder aufzahlen, egal welches Paket man gebucht hat. Wir haben pro Person zusätzlich zum Frühstück für Essen und Getränke (tägliches Mittagessen, Wein zum Essen und Cocktails an der Bar, Minibar Snacks, …) noch ungefähr 600€ gebraucht für 7 Tage. Nicht gerade günstig, aber zu erwarten bei einem Luxusresorts. Restaurants haben wir alle ausprobiert und auch von den Buffets waren wir begeistert, also hier kann ich auch wirklich nur empfehlen, sich durchzukosten. Mein Tipp, vor allem wenn man sich ‚besonders‘ ernährt: Einfach ein paar Kleinigkeiten zum Snacken wie Nüsse, Kekse, getrocknete Früchte etc. mitnehmen. Wenn ihr sie originalverpackt mitnehmt, habt ihr bei der Einreise kein Problem, allerdings solltet ihr es deklarieren und lieber einmal bei der Einreise vorzeigen.

Dauer

Auch anders als auf den Malediven, würde ich sagen eine Woche ist fast zu kurz um alles richtig auszukosten und zu unternehmen, vor allem wenn es regnet und man damit Zeit für Unternehmungen verliert. Gerne hätten wir noch mehr Wanderungen, Tauchgänge, Ausflüge auf andere Inseln usw. genossen. Trotzdem war eine Woche definitiv besser als nichts und wir haben das Beste aus der Zeit gemacht.

Aktivitäten

Von Tennis, Fitnessstudio, Wanderungen, Movie Nights, Minigolf, Spabereich, Spabehandlungen, 5km Laufstrecke, Riesenschach und Jenga, Dart, Tauchen, Yoga, Fischen, Kidsclub, Fahrräder, Schnorcheln bis hin zu Cocktailkursen, Shishas, Billard uvm. gibt es wirklich genügend Unternehmungen für Jedermann.

Kontrapunkte

Mir ist es wirklich wichtig, immer ehrlich bei meinen Beiträgen zu sein und auch die nicht so guten Dinge aufzuführen. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass mir hier nicht wirklich viel einfällt was uns unangenehm aufgefallen wäre. Natürlich wäre es, speziell für mich, noch toller gewesen wenn wirklich in jeder Speisekarte oder bei den einzelnen Buffetstationen die Allergene angeführt gewesen wären, das hätte mir vieles erleichtert. Die vielen, sehr frechen, Vögel beim Essen und Mosquitos am Abend waren manchmal auch nicht gerade angenehm, aber gehört denke ich einfach dazu, schließlich befindet man sich mitten in der Natur. Und auch wenn das Thema Umwelt schon einen großen Stellenwert für das Resort hat und sie zB. mit ihren neuen auffüllbaren Glasflaschen einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung machen, könnten sie natürlich noch mehr tun wie zB. keine Nespressomaschinen an den Zimmern haben oder noch mehr auf Plastik verzichten, wie zB. bei Strohhalmen usw., aber ich bin mir sicher, dass sich in dem Bereich noch viel mehr tun wird und das Resort ein guter Vorreiter ist. Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass so eine Fernreise und ein Luxusresort nicht meine besten Entscheidungen im Bezug auf Umweltschutz sind.

Tipp

Etwas Bargeld (Seychellen-Rupie) für Trinkgeld für die lieben Mitarbeiter im Resort wie zB. die Kofferträger, Housekeeping usw. mitnehmen bzw. direkt am Flughafen am Automaten abheben.

 

Insgesamt ein Traumurlaub mit vielen Facetten!

Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa from Schierer Wahnsinn on Vimeo.

 

Mehr Eindrücke meiner Reise findet ihr auf Instagram!

Disclaimer: Für meine Berichterstattung, Fotos und Social Media Shares haben wir einen Rabatt für unseren Aufenthalt erhalten. Trotzdem ist der Großteil unserer Reise selbst bezahlt und dieser Beitrag aus meiner persönlichen Meinung entstanden. 

 

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