Vielleicht habt ihr schon öfter mit dem Gedanken gespielt auch mal mit Meditation anzufangen und wollt eventuell sogar die bevorstehende Weihnachtszeit dafür nützen? Ich habe in den letzten Monaten ein paar Tipps gesammelt, die euch möglicherweise dabei helfen können, mit dem Meditieren zu beginnen.

Wenn ihr in unserer Suchleiste das Wort Meditation eingebt, findet ihr schon ein paar Artikel dazu und wisst, dass ich mich schon länger mit dem Thema auseinander setze und versuche einen Weg für mich zu finden. Meditation gehörte in meiner Auszeit fest zu meinem Alltag und ist auch jetzt ein wichtiger Teil meines Heilungsprozesses. Auch wenn ich mich selbst nicht als „Profi“ bezeichnen würde und selbst noch oft damit kämpfe richtig in eine Meditation hineinzufinden, probiere ich es doch immer wieder, weil ich sehe wie gut es mir tut.

Unsere schnelllebige Welt kostet uns viel Lebensenergie, welche wir mit Hilfe von Meditation wieder auftanken können. Es kann uns dabei helfen, im Hier und Jetzt zu leben und dem Körper bestenfalls sogar helfen, sich selbst zu heilen. Bei mir war das der Fall, denn seit ich meditiere konnte ich meine Hashimoto-Symptome lindern. Meditation findet deshalb als Technik der Entspannung nicht umsonst in den letzten Jahren einen großen Anklang. Auch von den erfolgreichsten Menschen hört man, dass Meditationstechniken ihnen in ihrem stressigen Alltag helfen und sie es durch diese bewusste Pause schaffen, Höchstleistungen zu erzielen.

Meine Tipps für erfolgreiche Meditation 

Übung macht den Meister

Setzt euch nicht unter Druck beim Meditieren. Erwartet nicht, dass ihr gleich in ein tieferes Bewusstsein oder in das „Nichts“ eintauchen werdet, von dem viele sprechen. Das gelingt oft erst nach sehr viel Übung. Ich selbst kann von so einer Erfahrung noch nicht berichten. In meinem Kopf kreisen meist viel zu viele Gedanken und dieses komplette „Ausschalten“ ist einfach (noch) nicht möglich. Am besten geht es mir allerdings, wenn ich es als erste Tat am Morgen mache, direkt nach dem Aufstehen, dann ist mein Kopf einfach noch am freiesten.

Zeit

Auch ganz kurze Meditationen, wie zum Beispiel eine Yogaübung ganz bewusst länger zu halten, ist eine Art von Meditation. Steigert euch langsam und findet eine Dauer, die euch an dem jeweiligen Tag gut tut. Unten zähle ich ein paar Techniken auf, die man auch in seinem Alltag integrieren kann, wenn man zwischendurch mal eine kurze Pause braucht, zum Beispiel gerade an der Kassa oder Ampel wartet.

Geführte Meditation 

Gerade am Anfang sind geführte Meditationen der perfekte Weg um zu starten. Dafür gibt es in fast jeder Stadt diverse Meditationsklassen oder noch einfacher: Apps, Podcasts & You Tube Videos.

Persönlich habe ich ein Jahresabo bei Headspace (€94,99), einer App, die unglaublich viele Möglichkeiten und passende Meditationen für diverse „Problemchen“ parat hat.  Auch die Kurzmeditationen nütze ich regelmäßig wenn ich einfach mal eine Minute abschalten möchte oder kleine „SOS Einheiten“ brauche wie zum Beispiel bei Flugangst, Stress oder Einschlafproblemen. Testet  einfach mal die kostenlose Version und folgt auf jeden Fall dem Instagram Account von Headspace für tägliche Inspiration.

Wenn ich mal Problemchen habe, die nicht zufällig in der App aufgeführt sind, wie zum Beispiel Magenkrämpfe, suche ich einfach auf YouTube nach einer Meditation für Magenkrämpfe – wenn man auf Englisch sucht findet man fast zu jedem Thema etwas.

Meditationstechniken

Es gibt unterschiedlichste Möglichkeiten, auch ohne geführte Meditation zu meditieren. Diese Techniken könnt ihr aber ebenso bei geführten Meditationen anwenden, entweder selbstständig oder durch Ansage der Stimme am anderen Ende.

Zählen: Atemzüge zählen und sich auf die Zahlen konzentrieren. Entweder bis 100 oder immer wieder bis 10 und dann von vorne anfangen.

Atmungen vorsagen: „einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen …“

10 Finger Meditation: Nehmt nach einander immer einen Finger mit eurem anderen Daumen und Zeigefinger und atmet jeweils ein und aus, das Gleiche macht ihr mit dem nächsten Finger usw. bis ihr alle 10 Finger durch habt. Wenn ihr noch genug Fokus habt fangt nochmal von vorne an. Ich finde das ist eine super Übung, die man einfach mal am Schreibtisch zwischendurch machen kann.

Body Scan: Da ich mich immer etwas erden muss, fange ich einen Body Scan „untypischer Weise“ bei den Füßen anstatt des Kopfes an. Denkt euch: „Da sind meine Füße und so fühlen sie sich an“, danach „das sind meine Knie und so fühlen sie sich an“…. bis ihr am Kopf angekommen seid. Welche Körperzellen ihr dazwischen scannt ist nicht wichtig. Auch wie sich die jeweiligen Stellen anfühlen, sollt ihr nicht beurteilen sondern nur wahrnehmen.

Hilfreiche Extras 

Was mir sehr hilft, mich auf meine Meditation zu konzentrieren sind Düfte. Bei meinem Meditationskurs habe ich es zum ersten Mal mit essentiellen Ölen gelernt, die man einfach offen vor sich gestellt hat oder in der Hand hielt. Zuhause habe ich es dann mit einer Meditationskerze versucht, allerdings war die Zeit bis die Kerze ihren Duft abgab viel zu lange und nicht wirklich intensiv genug. Im New Yorker Aveda Shop habe ich dann Chakra Sprays entdeckt, die ich jetzt vor jeder Meditation im Raum verteile. Ich habe mich ganz intuitiv für einen der sechs Düfte entschieden ohne groß zu lesen welche Funktion bzw. Chakra es bedient. Ich glaube daran, dass der Körper ganz von alleine die richtige Wahl trifft, die er gerade benötigt. Als ich das Spray in meiner Instastory gepostet habe, war Aveda so nett mir alle Chakra Sprays in der Miniversion zu senden und nun kann ich vor jeder Meditation diese intuitive Entscheidung treffen.

Der Klang einer Klangschale oder Musik kann auch extrem helfen sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Ich verwende ansonsten noch gerne meine Yogamatte und ein Meditationskissen für meine Sessions, da es mir einfach hilft, eine gewisse Umgebung zu schaffen.

Disclaimer: Dieser Artikel ist nicht gesponsert und basiert rein auf meine persönlichen Erfahrungen mit den jeweiligen Produkten. Einige Links beinhalten möglicherweise Affiliatepartnerschaften, welche für euch keinesfalls Extrakosten bedeuten, mir nur beim Einkauf ein kleiner Anteil an Provision für meine Empfehlung gut geschrieben wird.  

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