Vor nicht so langer Zeit habe ich euch über Social Media berichtet, dass ich die Diagnose Hashimoto, eine sogenannte Autoimmunerkrankung der Schilddrüse erhalten habe.Von den Schulmedizinern als nicht weiter schlimm bezeichnet und etwas mit dem man mit der richtigen medikamentösen Einstellung gut leben kann.

Gut leben? Sorry, dass ist etwas was mir nicht reicht. Woher kommt die Erkrankung und ist sie wirklich nicht heilbar? Das sind Dinge, mit denen ich mich in den letzten Wochen sehr intensiv auseinander gesetzt habe. Aber fangen wir mal von vorne an.

Doch nicht einfach nur druckempfindlich am Hals

Festgestellt wurde Hashimoto bei mir eigentlich zufällig bei der jährlichen Gesundenuntersuchung als im Ultraschall Knoten an meiner Schilddrüse festgestellt wurden und im Anschluss der Schilddrüsenspezialist die Bestätigung ablieferte: beginnende Hashimoto-Thyreoiditis. Ich habe mehrere Knötchen an der Schilddrüse und einen inhomogene Struktur, wie ein Emmentaler. Nun wusste ich auch woher meine extreme Druckempflichkeit am Hals kam, sogar Rollkragenpullis schnüren mir den Hals ein als würde mich jemand würgen. Kommt von daher auch meine extreme Müdigkeit, egal wie lange ich schlafe? Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf.

Wenn der Körper plötzlich gegen sich selbst kämpft

Doch was passiert bei einer Hashimoto-Thyreoiditis eigentlich? Der Körper bildet Antikörper, die sich gegen das körpereigene Schilddrüsengewebe richten und es zerstören. Wir kämpfen quasi gegen uns selbst. Durch diese ständige Entzündung kann die Schilddrüse nicht mehr richtig funktionieren, wird kleiner und kleiner und löst am Ende eine Schilddrüsenunterfunktion aus, die zahlreiche Nebenwirkungen mit sich bringt. Ohne eine gute medikamentöse Einstellung wird das Leben hier ziemlich hart. Ständige Müdigkeit, Depression, plötzliche rasante Gewichtszunahme, Verstopfung, verlangsamte Reflexe uvm. sind nur ein paar Beispiele der unangenehmen Symptome.

Doch woher kommt diese Krankheit und was kann man tun?

Dies ist ein großes Rätsel in der Schulmedizin und wie bei allen Autoimmunerkrankungen werden die Symptome behandelt und nicht die Ursache. Auch wenn ich sehr viel Respekt für der Schulmedizin habe, nicht zuletzt weil meine Mutter eine tolle Ärztin ist und ich in meinem engsten familiären Kreis den Ärzten viel zu verdanken habe, bin ich ein Mensch der sich nicht mit allem abfindet. Diese Krankheit entstand in meinem Körper, also kann sie auch wieder weggehen.

Es hat gar nicht solange gedauert bis ich auf zahlreiche Gleichgesinnte gestoßen bin, unter anderem euch, aber auch andere Bekannte, Leute aus dem Internet, alternative Mediziner, Autoren uvm. die sich mit diesem Thema auseinandersetzen und große Erfolge, sogar eine Heilung, erlangt haben.

Ich möchte hier niemanden sagen werft eure Medikamente aus dem Fenster, aber informiert euch zumindest was ihr tun könnt um euren Körper dabei zu unterstützen gesund zu werden und die Ursachen eurer Erkrankungen zu finden und diese zu lösen. Zum Beispiel ernähre ich mich seit der Diagnose glutenfrei, aber das ist nur ein Teil meiner Umstellung.  Ich werde in nächster Zeit viele meiner gefundenen Informationen mit euch teilen und hoffen so zumindest ein paar Menschen helfen zu können oder Hoffnung zu geben!

 

 

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