Werbung |

Dass unsere Ernährung einen großen Einfluss auf die Gesundheit hat ist mir mittlerweile klar. Das ist unter anderem ein Grund, warum ich mich vegan ernähre. Doch auch eine vegane Ernährungsweise hat unterschiedliche Auswirkungen auf den CO2 Fußabdruck – je nach Lebensmittel, die man verwendet. Es kommt also nicht nur darauf an, wie man sich ernährt, sondern auch, was man zu sich nimmt.

Der Begriff der Superfoods ist euch wahrscheinlich schon mal untergekommen. Er bezeichnet Lebensmittel, die eine große Menge an bestimmten Nährstoffen, Vitaminen, Mineralien oder Spurenelementen enthalten. Der Begriff wird oft mit „ungewöhnlichen“ Lebensmitteln wie Chiasamen, Spirulina, Quinoa oder Ähnlichem assoziiert. Und obwohl diese Superfoods tatsächlich Superfoods sind – jedes von ihnen hat bemerkenswerte Eigenschaften – kommen sie doch oft von weit her und haben eine schlechte ökologische Bilanz. Doch oft ist es gar nicht notwendig, Superfoods in der Ferne zu suchen, denn auch bei uns gibt es in Vergessenheit geratene Lebensmittel, die wahre Alleskönner sind.

Im Rahmen der Klimatarier Challenge, die ich hier schon mal beschrieben habe, habe ich mich auf die Suche nach klimafreundlichen Superfood Alternativen gemacht.

Für noch mehr Infos zu den regionalen Superfoods, einfach weiterlesen 🙂 Ich zeige euch auch noch 3 zusätzlich Superfoods, die nicht in der Tabelle enthalten sind aber genauso wirkungsvolle Eigenschaften haben:

Leinsamen

Leinsamen stehen Chiasamen in kaum einem Punkt um etwas nach. Sie haben mehr Omega 3 Fettsäuren, sind ebenso eine Kalzium-Quelle, haben mehr Protein und eine ähnlich quellende Eigenschaft, was sie zu einem guten veganen Ei-Ersatz beim Backen macht. Einzig die Art, wie man sie zu sich nimmt sollte man beachten: Geschrotete Leinsamen können vom Körper besser verarbeitet werden, da sie so ihre volle Wirkung entfalten können. Möchtet ihr mit Leinsamen backen, verwendet ihr auch am besten die geschroteten Samen.

Sanddorn

Peppt anstelle von Acerola eure Smoothies, Säfte oder Müsli doch mal mit Sanddorn auf. Es enthält eine große Menge an Vitamin C und nebenbei auch noch A- und E-Vitamine. Sehr gut schmeckt Sanddorn auch als Saft, allerdings muss man ihn mit Wasser verdünnen, da er pur relativ sauer schmeckt.

Heidelbeeren

Ebenso wie Açaí enthalten auch Heidelbeeren viel Anthocyan – den Pflanzenfarbstoff der den Beeren ihre antioxidative Wirkung gibt. Die Beeren können deshalb zellschützend wirken und der Alterung vorbeugen. Açaí wurde vor allem durch die Açaí Bowls bekannt und beliebt doch Heidelbeeren sind ebenso wirkungsvoll wie lecker und noch dazu klimafreundlicher. Also lieber öfter zu heimischen Heidelbeeren greifen!

Hirse

Ein in Vergessenheit geratenes Getreide ist Hirse. Dabei enthält es neben einer beachtlichen Menge Proteine auch noch eine große Menge an Silizium. Silizium sorgt für schöne Haare und Nägel und stärkt das Bindegewebe, da es einen positiven Einfluss auf unseren Feuchtigkeitshaushalt hat. Hirse ist ebenso wie Quinoa glutenfrei. Das Korn hat wenig Fett, das wiederum aber zum großen Teil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Hirse kann man entweder wie Reis als Beilage servieren oder zu Hirsebrei oder Auflauf verarbeiten.

Brennnesseltee

Ihr wisst alle, wie sehr ich Grüntee, vor allem Matcha, liebe. Doch leider wächst der Tee nicht in unserer Region und der Import verursacht einen großen CO2 Ausstoß. Deshalb war ich auf der Suche nach einer Alternative und bin bei Brennnessel fündig geworden. Wenn man an Brennnessel denkt, denkt man vermutlich zuerst an die roten, juckenden Punkte, die sie bei Berührung mit der Haut hinterlassen. Doch die Brennnessel ist ein überaus gesundes Kraut, aus dem man einen wohltuenden Tee zubereiten kann. Der Tee entwässert und entschlackt und unterstützt die Leber bei der Entgiftung. Die Flavonoide der Brennnessel unterstützen zusätzlich die Abwehrkräfte und schützen vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Kürbiskerne

In den grünen Kernen steckt erstaunlich viel Zink, das wichtig für unser Immunsystem ist. Schon 100 Gramm Kürbiskerne decken außerdem den Tagesbedarf an Magnesium. Die Kerne und das daraus gewonnene Öl sind vor allem in Österreich wegen seiner positiven Eigenschaften für die Harnwege, die Blase und die Prostata bekannt. Kürbiskerne wirken angeblich auch als Stimmungsaufheller aufgrund der Aminosäure Tryptophan.

Rohes Sauerkraut

Sauerkraut ist vor allem für seinen hohen Vitamin C Gehalt bekannt und das früher aufgrund seiner langen Lagerfähigkeit Skorbut bei den Seefahrern verhindert hat (Habt ihr diese Geschichte auch in der Schule gelernt? :D). Doch neben Vitamin C ist das Kraut reich an probiotischen Kulturen, die sich positiv auf die Verdauung auswirken. Schon im Magen schützt Sauerkraut vor Helicobacter pylori, einem Keim der Entzündungen und Geschwüre im Magen hervorruft. Im Darm hilft Sauerkraut, eine gesunde Darmflora aufzubauen und zu erhalten. Achtet aber darauf dass ihr kein pasteurisiertes Kraut kauft!

Knoblauch

Knoblauch ist in vielerlei Hinsicht eine Pflicht-Zutat in der Küche. Der Wirkstoff Allicin schützt vor freien Radikalen und ist somit ein Zellschutzmittel. Er hält die Gefäße und das Herz gesund und kann gegen Bluthochdruck helfen. Allicin hat auch keimtötende Eigenschaften und hilft gehen schädliche Bakterien und Pilze, ohne die guten Bakterien anzugreifen. Deshalb wird Knoblauch auch oft als „natürliches Antibiotikum bezeichnet. Natürlich ist der Geschmack nicht jedermanns Sache, doch wer ihn liebt kann ruhig großzügig mit der Knolle umgehen.

Wie ihr seht trifft das Sprichwort „Das Gute liegt so nah“ gerade bei diesen Superfoods auf jeden Fall zu! Und zusätzlich sind diese Lebensmittel gute klimafreundliche Alternativen zu den oftmals gehypten, exotischen Pendants. Wenn ihr auch gerne wissen möchtet wie sich manche Lebensmittel genau auf den CO2 Fußabdruck auswirken, könnt ihr sie in diesem Rechner vergleichen. Ich nutze den CO2 Rechner auch um diverse Rezepte einzugeben und zu sehen, wie viel CO2 sie produzieren. So kann man nicht nur gesund und lecker essen, sondern auch klimafreundlich.

In (klima)freundlicher Zusammenarbeit mit Unilever.

 

MerkenMerkenMerkenMerken

MerkenMerkenMerkenMerkenMerkenMerken

Pin It on Pinterest

Share This

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close